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Position II
Von der Kaufhalle zur Kunsthalle

HO|Berlin – realisierte Gegenthese zum Kunst-Museum, wie wir es kennen

Ich habe das HO|Berlin von 2013 bis 2016 als Kunst- und Ausstellungshalle in Sichtweite des Alexanderplatzes gegründet, umgebaut und betrieben. Die zur white-box umgebaute Groß-Kaufhalle bot in der ehemaligen Verkaufsfläche frei bespielbaren Ausstellungsraum. Kultureller Anker war das weltweit einzigartige Buchstabenmuseum. Das selbst gesetzte Projektentwicklungs-Budget konnte ohne Zuschüsse von außen wieder eingespielt werden.

Das HO|Berlin wird als Gegenthese zu herkömmlichen Museumsbauten gesehen, welche in jahrelangen Prozessen für Unsummen gebaut – bestehend aus optimal klimatisierten und gesicherten Räumen – unflexibel und teuer im Unterhalt sind. Entstanden ist mit dem HO eine neue, notwendige Museums-Typologie, die nicht am maximalen Schutzziel des etablierten Kunstbetriebs ausgerichtet ist, sondern am minimal nötigen Raumabschluss für eine breite Kunst-/Design- und Maker-Szene – das Gebot der Stunde in Analogie zum Thema bezahlbarer Wohnraum für alle.

Leistungsbild

Position & Grundstück
Positionierung: Freie Kunsthalle statt prekärer Verkaufsfläche, Verkaufsprozess

Architektur & Städtebau
Nutzungsänderung: Versammlungsstätte, Bau-Genehmigung, White-box-Umbau-Konzept, Vergabe, Bauleitung

Nutzungs-Zyklus & Re-Strukturierung
Business-Plan Kunsthalle, Betreiber, Vermietung, eigene Veranstaltungen, PR